Okay zugegeben, ich bin etwas verspätet, darüber zu schreiben, aber vorher kam ich einfach nicht dazu. Zuviel musste ich mit meinem neuen Spielzeug beschäftigen. :-) Kaum hatte ich hier über die mangelnde Verfügbarkeit der iPads geschrieben, wurde ich am gleichen Dienstag (zum Glück) eines Besseren belehrt. Auf dem Rückweg von meiner Voruntersuchung bekam ich die langersehnte Mail vom Apple Store in Frankfurt:

Es vergingen keine 30min und ich war Vorort :-) Interessanter Weise, waren schon mehrere Kunden vor mir da, die freudestrahlend in den Store kam und den erfreulichen Satz sagen konnten: “Ich habe eine Mail bekommen, dass ich mein iPad abholen kann”. Continue reading ‘Herzlichen Glückwunsch! Dein iPad ist da!!!’
An dieser Stelle nur ein kurzes Update zum DKMS-Post vor einige Tagen: Gestern war ich beim Frankfurter Blutspendedienst und habe die Voruntersuchung absolviert. Nach Bergen von Papierkram, den ich lesen musste, einer Urinprobe und etwas Wartezeit, wurde mir das Vorgehen bei der Spende selbst erläutert. Zudem wurde ich über eventuelle Risiken aufgeklärt und meine Milz auf Auffälligkeiten untersucht. Nachdem ich zusätzlich gefühlte 20 Röllchen Blut lassen durfte,

bekam ich noch einen ganzen Beutel voller Spritzen, die ich mir Ende des Monats vorbereitend selbst in die “Bauchspeckfalte” werde jagen dürfen. Sollten meine Blutergebnisse erwartungsgemäß in Ordnung sein, wird es dann langsam ernst.
Bis zu zehn Tage vor der eigentlichen Spende kann ich mich noch dagegen entscheiden. Ab diesem Zeitpunkt wird der Patient auf die Spende vorbereitet, indem sein eigenes Knochenmark zerstört wird. Somit tragen die Spender – somit auch ich – ab diesem Stichtag die Verantwortung für den Empfänger der Spende mit. Eine gewisse Last, die einem auferlegt wird und doch gleichzeitig eine große Möglichkeit, etwas Gutes und Sinnhaltiges zu tun.
PS: Da man bei der Spende selbst ca. 5 Stunden “an der Maschine” hängt und seine Arme nicht wirklich bewegen kann, wurde mir angeraten, mir eigene DVDs mitzubringen. Habt ihr Film-/DVD-Empfehlungen, die ich mir bis dahin unbedingt besorgen sollte?
Eigentlich bin ich vor langer Zeit – damals noch als ordentlich immatrikulierter Student – mehr zufällig in die Roadshow der DKMS reingeplatzt. Damals nahmen Medizin-Studenten Blutproben von Freiwilligen für die Knochenmarkspenderdatei. Da hier kein Risiko bestand und ich potentiell Menschen in Not helfen konnte, füllte auch ich ein Röllchen. Positiver Nebeneffekt: Ein kurzer Check auf Krankheiten (u. a. HIV) war mit Abgabe der Blutprobe sozusagen inbegriffen.
Lange hörte ich nichts von der DKMS. Lediglich hin und wieder einer dieser Massenbriefe, dass die DKMS noch besteht, welche Aktionen in naher Zukunft geplant sind etc. Anfang dieses Jahres kam jedoch etwas Musik ins Spiel: Ein Brief der DKMS lag im Briefkasten, der besagte, dass ich zu einem erweiterten Kreis von potentiellen Spendern gehöre, die einem an Leukämie erkrankten Menschen helfen könnten, die Krankheit zu besiegen. Der Brief wurde zeitgleich mit einem Anruf der DKMS-Hotline begleitet, über die ich wirklich freundlich und kompetent beraten wurde. Ich wurde gebeten eine weitere Blutprobe abzugeben, um eine finale Typisierung durchzuführen und so sicherzustellen, dass ich gänzlich zu dem genannten Patienten passe. Also gesagt getan und ab mit dem vorgefertigten Päckchen in den Briefkasten. Continue reading ‘Wenn die DKMS drei Mal klingelt’
Es hat ganz schön lange gedauert, dass ich 1. Zeit und 2. auch Muse habe, mein Blog mit Inhalt zu füttern und dem ganzen auch wieder Leben einzuhauchen. Ganze 2 1/2 Wochen hat das gedauert. Eigentlich war das auch absehbar. Vom Studium direkt in der Beruf. Da bleibt es nicht aus, dass man sich an den neuen Rythmus gewöhnen, seinen Alltag neu managen und sich in der neuen Stadt zurecht finden muss. Mittlerweile kann ich behaupten, einigermaßen in Frankfurt angekommen zu sein. In dem Netz der öffentlichen Verkehrsmittel finde ich mich nun auch ganz gut zurecht, nachdem ich in der ersten Tagen ab und zu mal in der falschen U-Bahn saß ;-)
Auch nach der langen Durststrecke des Bloggens (Twitterns) bin ich ganz guter Dinge, die Schlagzahl der Posts in Zukunft wieder erhöhen zu können. Alles andere wäre ja auch ein Armutszeugnis. Ich werde in den nächsten Tagen hier die vergangenen 17 Tage nachholen und das ein oder andere davon berichten.
So viel sei schon mal gesagt: Selbst Frankfurt bietet – zu meiner Verwunderung – auch Erinnerungen an die nun abgeschlossene Studienzeit:

Recent Comments