Kaum gesucht und schon gefunden: Meinen erstes Thing, das über mein ProjektGetting Rid of Things den Besitzer oder im schlimmsten Fall auch den Aggregatzustand wechseln wird. Zugegeben, nicht unbedingt ein Schmankerl, aber immerhin etwas durchaus nützliches in Zeiten von Finanzkrise und Banken-Insolvenzen.
Thing:Sparschwein(mit abschließbarem Boden)
V-Kategorie:Verschenken
Getting Rid Day: Montag, der 27.09.2010
Story: Was kann hinter einem Sparschwein stecken? Zumindest IN dem orangenen Schweinchen steckte noch nie was. Ich habe das Tierchen zu einem meiner Geburtstage während des Studiums von einer sehr lieben chinesischen Kommilitonin bekommen. An dieser Stelle liebe Grüße an Dich, liebe Ting! Ob das vielleicht sogar ein Mitbringsel aus Xi’an ist, kann ich gar nicht sagen. Ausschließen würde ich es zumindest nicht. Da sich mein Leben bald wieder jährt, stand das gute Schweinchen nun eine lange Zeit so bei mir rum, ohne dass ich es je gefüttert oder beim Umzug kaputt bekommen hätte. Da ich einfach kein Sparschwein-Sparer bin, ist GRT #1 bei mir absolut falsch aufgehoben und somit praktisch neu zur Jagd freigegeben.
Manche von euch werden sagen, dass man Geschenke nicht an andere weiter verschenkt. Grundsätzlich vielleicht richtig. Bevor ich es aber wegwerfe oder dem Schenkenden bei der Übergabe undankbar zurück in die Hände drücke, gebe ich es lieber an einen eventuell hier Interessierten ab. Sollte ich sich keiner finden, wird das gute Stück bestimmt ein einer noch auszusuchenden gemeinnützigen Einrichtung einen Platz finden. An dieser Stelle nochmal zur Erinnerung: Das Schwein wird bis Montag kommender Woche (Getting Rid Day) aufgehoben. Bis dahin habt ihr die Möglichkeit zum Sparfuchs zu werden :-)
Nein, GRT ist keine neue Variante vom Getting Things Done-Prinzip. Es ist viel mehr ein Ausmisten 2.0, ein “Dinge loswerden, über die man täglich stolpert” und ein bisschen persönliche Retrospektive ist es auch. Aber worum geht’s nun genau?
Wer kennt das nicht? Eigentlich ist man überzeugt davon, dass man eigentlich gar nicht so viele Dinge besitzt. Außerdem würde man bei 99% aller Dinge, die man sein eigen nennt, im ersten Moment fest und steif behaupten, diese Gegenstände seien überlebenswichtig und dürfen nicht einfach so weggeschmissen bzw. -gegeben werden. Kommt man während der ein oder anderen schlaflosen Nacht nicht doch zu der Erkenntnis, dass die Wohnung doch von viel zu vielen ungenutzten oder gar unnützen Dingen belagert wird, trifft es einen spätestens beim nächsten Unzug wie ein Schlag. Aussagen wie “Wo kommen denn all diese Sachen her” und “Ich hätte nie gedacht, dass ich soviel Zeug’s habe” kennt wohl jeder von seinem eigenen oder aber Umzügen von Familie, Freunden etc. Und eben dieses “Zeug’s” kommt jetzt weg!
Inspiriert von @karinfriendli‘s Projekt Bye Bye Bye, bei der sie sich nicht mehr genutzter Dinge entledigt und dies in ihrem Blog beschreibt, werde ich nun eine ganz ähnliche Aktion starten. Ab heute werde ich ein Jahr lang jeden Tag einen Gegenstand (Thing) aus meinem Besitz bzw. meiner Wohnung herausfischen und mich dessen entledigen. Hierbei werden die Gegenstände in eine der drei V-Kategorien eingeordnet:
Verschrotten (sprich: Wegwerfen aka Müll)
Verschenken (vielleicht an Dich?)
Verkaufen (wohl hauptsächlich über eBay)
Ich denke, die Systematik ist selbsterklärend. Zu jedem Gegenstand werde ich natürlich ein paar (oder manchmal auch mehr) Worte schreiben, deren bisherigen Geschichte (sofern vorhanden) erzählen und mindestens ein Foto posten. Mit Ausnahme der zu verkaufenden Gegenstände werden die zu verschenkenden bzw. zu verschrottenden Dinge eine Woche nach der Urteilsfällung aufgehoben, so dass ihr die Chance habt, euch zu melden, wenn ihr Interesse an dem jeweiligen Gegenstand habt. Hier gilt die Regel: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Wer in den Kommentaren kenntlich macht, dass er den Gegenstand gern sein eigen nennen möchte, darf sich diesen gerne bei mir abholen oder aber (gegen entsprechendes Porto) von mir zuschicken lassen. Nochmal: Ihr dürft euch auch gerne um Gegenstände bemühen, die ich ursprünglich als Verschrotten kategorisiere. Wenn ihr darin mehr Nutzen seht als ich, umso besser! :-) Sollte nach sich nach sieben Tagen keiner zu dem jeweiligen Gegenstand gemeldet haben, wird dieser entweder entsorgt oder an gemeinnützige Einrichtungen gegeben, sofern es dort entsprechenden Bedarf gibt.
Wieso ich das mache? Nun das hat mehrere Gründe. Einerseits bin ich seit meinem letzten Umzug (siehe oben) der festen Überzeugung, ich habe einfach zuviel Kram, den ich entweder nie gebraucht habe oder mittlerweile nicht mehr brauche. Außerdem ist es im Hinblick auf den abzusehenden Einzug meiner Freundin wohl mehr als ratsam, hier ein wenig Platz zu schaffen. Denn bekanntlich wird die Wohnung mit der Anzahl ihrer Bewohner nicht automatisch größer :-) Außerdem eignet sich (vor allem die zweite Jahreshälfte von GRT) äußerst gut, um die dann im gemeinsamen Haushalt doppelt bestehenden Gegenstände, die man aber – wenn überhaupt – nur in einfacher Ausführung braucht, gleich wieder aus den eigenen vier Wänden zu verbannen. Außerdem: Vielleicht findet ja einer von euch noch Verwendung dafür!? Und sei es als Buchstütze oder Sofabein-Ersatz.
Last but not least der eigentlich wichtigste Grund: Ich verspreche mir viel Spaß aus dem Zurückdenken daran, wie der ein oder andere Gegenstand in meinen Besitz gekommen ist bzw. was ich mit diesem so erlebt habe. Darüber hier zu schreiben macht das Ganze rund, da ich so gezwungen werde, mir eben diese Gedanken zu machen und keine GeEfahr besteht, dass der jeweilige Gegenstand einfach nur im nächsten Mülleimer landet.
Es erwarten ab jetzt also 365 verschiedene Gegenstände aus meinem Besitz auf euch inkl. mit Fotos, Geschichten, in Text gefassten Tränen und selbstverständlich auch Lachen. Und natürlich könnt ihr Besitzer dieser Dinge werden. Damit das jedoch funktioniert und ich nicht die selbst nur schweren Herzens abzugebenden Dinge in den Mülleimer versenken muss, wäre es super, wenn ihr von der Aktion sprecht, schreibt, twittert oder auch singt… :-)
Nun ist aber gut mit dem Drumherum! Ich begebe mich auf die Suche nach dem ersten Gegenstand, der heute noch das Urteil über seine Zukunft gelesen bekommt!
PS: Vielen Dank an @karinfriendli, die mich durch ihre Aktion motiviert hat, auch hier endlich mal “klar Schiff zu machen”!
Laut einer neuen Studie der Beratungsgesellschaft Interbrand ist Apple die erfolgreichste Marke weltweit! Nach einem Anstieg um unglaubliche 37% wird der Markenwert der “Obstmarke” auf rund 21,1 Mrd. Dollar geschätzt. Zwar liegen natürlich Coca Cola und Google noch vor Apple, aber in Anbetracht der vergangenen Jahre ist das ein unglaublicher Erfolg. Und wir alle (Fanboy-Kultur und so) haben Apple dazu verholfen…
Wie manche von euch per Twitter mitbekommen haben, habe ich mich gestern ausgeschlossen. Eigentlich bin ich um diese Art von Missgeschick immer ziemlich gut herumgekommen, habe nie meinen Schlüssel vergessen. Und eigentlich auch gestern nicht! Meinen Schlüsselbund zumindest hatte ich dabei. ABER: Am Vortagabend war ich Joggen. Damit ich nicht den ganzen Schlüsselbund mit mir rumschleppe, pflege ich den Haustürschlüssel vom Bund abzumachen und nur diesen zum Joggen mitzunehmen. Und ihr ahnt es sicher, ich vergass ihn später wieder dranzumachen und ging morgens also mit Schlüsselbund, aber ohne Haustürschlüssel aus dem Haus.
Der Moment an dem man seine Schlüssel aus der Tasche holt und der richtige Schlüssel nicht dabei ist, gleicht einer filmähnlichen Highspeed-Retrospetktive der letzten 24h im Einklang mit einem beißenden Schmerz – ähnlich jenem, den man in der vorderen Stirngegend verspürrt, wenn man zu schnell zu viel eiskaltes trinkt oder isst. Da der Ersatzschlüssel sich ebenfalls ca. 350 km entfernt befindet, war ganz schnell auch diese Idee mit einem typischen Homer Simpson “D’oh” verbunden.
Einziges Glück in der ganzen Misere: Ich hatte mich am morgen beeilt und deshalb die Tür nur zugezogen. Warum sollten die Spezis vom Schlüsselnotdienst (es gibt gefühlte tausend Aabieter in Frankfurt) die Tür also nicht ohne Beschädigungen aufbekommen. Dank iPhone und mobilem Internet also schnell nach ensprechenden Anbietern gesucht. Die Wahl viel relativ schnell auf einen Testsieger von 2001, der für Euro 69,- pauschal Türen öffnet. Am Telefon wurde mir gesagt, dass die Öffnung ohne Beschädigung der Tür und des Schlosses “machbar” sei, wenn die Tür nur zugezogen wurde. Immerhin haben wir im Haus eine Schließanlage, so dass ein wichtiges Kriterium für mich war.
Keine halbe Stunde später war der Mitarbeiter da, der mich äußerlich ein bisschen an Harry aus der zweiten Big Brother Staffel erinnerte. “Harry” war nett und optimistisch. Er versicherte mir, dass er die Tür im Nu geöffnet bekommt und ich schon bald in meinen eigenen vier Wänden stehen kann. Meinen Ausweis oder einen anderen Nachweis, dass ich wirklich zu dieser Wohnung gehöre, wollte er interessanter Weise nicht haben. Selbst die Erkenntnis, dass es sich um eine Doppelfalztür handele, brachte ihn nicht aus dem Konzept:
Ich habe noch niemanden vor seiner Tür stehen lassen!
Nun, wer das Drama per Twitter verfolgt hat, weiß was nun kommt. Geschlagene drei(!) Stunden,…
…etliche Versuche mit Werkzeugen verschiedener Art…
…und das Bemitleiden bzw. teilweise Ignorieren einiger Nachbarn später, kam der gute Mann zu dem Schluss, dass es doch nicht so einfach sei. Das hatte ich bis hierhin gar nicht bemerkt ;-) Aber noch immer hielt er an seiner Aussage fest, während ich so langsam daran zweifelte und mich schon auf die Suche nach Hotels begeben wollte. Schließlich entschloss er sich zu der Möglichkeit, den Spion in der Tür zu beschädigen (Kostenpunkt 15 Euro) und mit Spezialwerkzeug (welches er nicht besaß) die Türklinke dann durch dieses Loch von Innen zu betätigen. Also blieb dem mittlerweile total abgeschwitzten Mann, der sogar seinem Sohn Justin :-) per Handy “Gute Nacht” sagen musste, nichts anderes übrig, als einen Kollegen zur Hilfe zur Rufen, der diese “Teleskopstange” hatte.
Kaum war dieser da, war der Spion entfernt, die Teleskopstange durch das enstandene Loch in der Tür gesteckt und die Tür offen (t=3,5h). Die trotz der ewig langen Versuche gute Arbeit und während der ganzen Zeit wirklich höfliche Art versaute sich der gute “Herr Harry” am Ende leider durch mehrere Ansätze den Rechnungsbetrag hochtreiben zu wollen. Nach 3,5 Stunden vor der eigenen Wohnungstür warten, hatte ich keine Muse mehr, mich in etliche Diskussionen verwickeln zu lassen, weswegen ich den einen der Versuche zuließ, die anderen aber ganz klar abblitzen ließ. So verkaufte er mir den neu eingebauten Spion, obwohl der alte doch nicht defekt und wieder einsetzbar gewesen wäre. Nun gut. Nur schade für ihn, denn das und weitere solcher Versuche, trüben das Gesamtbild seiner sonst wirklich guten und zuvorkommenden Arbeit. Kann ich die Jungs also weiterempfehlen? Ein klares JA, mit der Einschränkung, dass man jedoch bei der Rechnung aufpassen und standhaft bleiben muss.
Fazit meines gestrigen unfreiwilligen Hausflur-Campings: Nach 3,5 Stunden Indoor-Waiting, vier besuchten Nachbarn, zwei Schlüsseldienst-Mitarbeitern, zwei verpassten Kinofreikarten später und um etwas Geld ärmer, bin ich mir bewusst und sicher, dass meine Wohnungstür (selbst mit nur zugezogener Tür) ein ziemliches Hindernis für jeden Einbrecher darstellt.
Nachdem ich ich mir vor einigen Wochen eine neue Digicam geholt habe, wollte ich euch kurz zeigen, was das gute Stück kann. Die Rede ist hier von der Casio Exilim FC100. Die gab’s beim Saturn um die Ecke zum Schnäppchenpreis von 129,- Euro. Bisher bin ich super zufrieden, wann gleich die Bilder bei nicht optimalen Lichtverhältnissen schnell leicht anfangen zu rauschen. Dafür ist sie in punkto Schnelligkeit unschlagbar. Wer kennt nicht das Problem, dass man inbesondere bei Partys bzw. menschlichen Motiven den Auslöser drückt und das Foto gefühlte Minuten später ausgelöst wird. Bei dieser Exilim ist das Vergangenheit. Im gleichen Moment des Auslöserdrückens, erscheint schon das geschossene Bild auf dem Display! Unglaublich schnell und absolut wichtig bei echten Schnappschüssen!
Zudem kann die Kamera HD-Videos (720p) aufnehmen. Und ein weiteres Gimmick: Sie kann nicht nur 30 Bilder in der Sekunde als Reihenaufnahme machen, sondern Videos gleich in Slow Motion aufnehmen. Eine kleine Kostprobe und gleichzeitig mein erstes Slow Motion Video aus dem Günthersburgpark:
Lange Rede, kurzer Sinn: Für Leute, die Wert auf eine kompakte und schnellauslösende Kamera legen und auch ab und zu ein Video (Slow Motion oder Normalgeschwindigkeit) drehen wollen, eine absolute Empfehlung!
PS: Später füge ich hier noch die Leistungsdaten der Kamera nach. Solange könnt ihr im obigen Link ja auch bei Amazon spitzeln ;-)
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